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Drei Millionen für Kooaba

01.09.2010 00:00, Esther Studer

Ein grosser Erfolg für das Zürcher Startup Kooaba: In einer Finanzierungsrunde hat sich das junge Unternehmen, das sich im Bereich visuelle Suche einen Namen gemacht hat, drei Millionen Franken gesichert. Das Geld soll zum einen in Marketing- und Sales-Aktivitäten in Europa, zum anderen zur Vorbereitung des US-Markteintritts investiert werden.

Bis anhin wurde Kooaba mittels eines Investementmixes von Freunden, Familie, Business Angels und der ZKB getragen. Wer nebst bestehenden Partnern weiter in die Jungfirma investiert, wird via Firmenblog nicht verraten.

Neuer Trend Augmented Reality
Mit seiner Bilderkennungstechnologie ist Kooaba schon früh auf den neuen Trend «Augmented Reality» aufgesprungen. Zuletzt hat das ETH Spin-off mit seinem neuen Tool, dem Paperboy, für Schlagzeilen gesorgt. Damit können digitale Extras mit Artikeln in Printmedien verknüpft werden. Auflagenstarke Zeitungen wie zum Beispiel 20 Minuten vertrauen bereits auf die Technologie von Kooaba. Wer sich das App des Startups heruntergeladen hat, kann damit per Klick auf weitere Infos zu einem Artikel wie beispielsweise Bildstrecken, Videos etc. zugreifen.

Auch von venturelab profitiert
Auf seinem Weg zum Erfolg profitierten die Firmengründer Herbert Bay und Till Quack auch von venturelab. Bay gehört beispielsweise zu den Gewinnern des Wettbewerbs venture leaders und konnte somit vor ein paar Jahren am zehntägigen Business-Development-Programm in Boston teilnehmen.